Quarzstein-Arbeitsplatte
Foto: Lechner
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Eine Quarzstein-Arbeitsplatte besteht aus Quarz und einem Polymerharz als Bindemittel. Das Material verbindet die Optik von Stein mit einer gleichmäßigen und porenfreien Oberfläche. Quarzkomposit und Kunststein sind weitere Namen für diesen Werkstoff. Diese Seite erklärt Zusammensetzung, Eigenschaften, Dekore, Einbau und Pflege einer Quarzstein-Arbeitsplatte.
Der Anteil an Quarz liegt bei rund 93 Prozent, die übrigen 7 Prozent sind Polymerharze. Quarz zählt zu den härtesten Mineralien, die in der Natur vorkommen. Farbpigmente und Dekorstoffe werden in das Harz eingebunden und legen Farbe, Muster und Haptik der Platte fest. Die Auswahl an Farben und Mustern ist dadurch sehr groß. Farbe und Muster ziehen sich bei ausgewählten Dekoren durch die ganze Stärke der Platte, sodass sie an den Kanten ebenfalls sichtbar sind.
Granit und andere Natursteine zeigen von Platte zu Platte unterschiedliche Farben und Maserungen. Quarzstein hat dagegen gleichmäßige Farb- und Strukturverläufe. Ein Musterstück entspricht deshalb weitgehend der späteren Arbeitsplatte, und die Planung wird verlässlicher. Strukturierter Naturstein braucht regelmäßig einen Fleckschutz, polierter Quarzstein kommt dagegen ohne aus.
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Die Oberfläche einer polierten Quarzstein-Arbeitsplatte ist porenfrei. Flüssigkeiten und Schmutz dringen nicht ein, sodass die Platte hygienisch bleibt und sich schnell reinigen lässt. Eine Imprägnierung ist bei polierten Platten nicht nötig, denn Quarzstein ist auch ohne Behandlung wasserdicht. Dampf aus Töpfen oder dem Wasserkocher schadet dem Material ebenfalls nicht. Die Platten eignen sich deshalb für Küchen und für Badplanungen.
Die Oberfläche ist durch den hohen Quarzanteil weitgehend kratz- und schnittfest. Eine Unterlage beim Schneiden wird trotzdem empfohlen, da sie die Messer schont und Flecken durch Metallabrieb verhindert. Heiße Töpfe, Pfannen und Geräte, die Wärme nach unten abgeben, gehören auf einen Untersetzer. Ein plötzlicher Temperaturwechsel kann sonst Risse oder Farbveränderungen verursachen. Eine Quarzstein-Arbeitsplatte hält bei normaler Beanspruchung mindestens 15 Jahre.
Die Dekore umfassen Weiß mit feinen grauen Adern, Schwarz mit hellen Adern, verschiedene Betonoptiken und tiefes Schwarz mit schimmernden Partikeln. Diese Partikel kommen unter gezielter Beleuchtung stärker zur Geltung. Dunkle Einsprengsel ahmen bei Betondekoren die typischen Hohlräume von Beton nach. Die Oberfläche ist poliert, matt oder strukturiert erhältlich. Samtige Oberflächen und Platten mit Prägung ergänzen die glatten Varianten. Nobilia führt zum Beispiel die Serie Epic mit den Farben Raw, Black, White, Easy Clay und Ash Grain.
Polierte Platten lassen sich am einfachsten sauber halten. Strukturierte Oberflächen erfordern etwas mehr Aufwand, da sich Ablagerungen in den Vertiefungen leichter festsetzen. Eine Fleckschutzbehandlung wird für strukturierten Quarzstein deshalb ein- bis zweimal im Jahr empfohlen.
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Quarzstein-Platten sind in verschiedenen Stärken erhältlich, schlanke Varianten beginnen bei 12 Millimetern. Nobilia liefert Quarzstein in 12 und 38 Millimetern. Die passenden Nischenverkleidungen aus demselben Material sind 12 Millimeter stark, sodass Arbeitsfläche und Rückwand zusammenpassen. Quarzstein ist außerdem als vollständige Küchenrückwand erhältlich. Technisch freigegebene Kochfelder und Einbauspülen lassen sich flächenbündig einsetzen. Bewegungen im Gebäude, etwa durch einen absinkenden Estrich oder in Neu- und Holzbauten, können bei Steinplatten zu Rissen führen. Biegefeste Materialien wie Compact, Massivholz oder Glas sind in solchen Fällen eine Alternative.
Ein Haushaltstuch und etwas Wasser reichen für die tägliche Reinigung aus. Glasreiniger sowie Seifen- oder Essigwasser eignen sich ebenfalls. Hartnäckige Flecken werden mit einem Reiniger auf Essigbasis und der weichen Seite eines Schwamms entfernt. Ein Kunststoff- oder Holzschaber löst eingetrocknete Speisereste, Spiritus entfernt Fett und Öl. Metallabrieb wird mit Fettlöser, Wasser und der weichen Schwammseite entfernt. Stark scheuernde und stark alkalische Mittel sind ungeeignet, da sie den Glanzgrad verändern können. Ein Nachwischen mit warmem Wasser und anschließendes Trockenreiben verhindert Schlieren, ein Mikrofasertuch eignet sich dafür gut. Kaltes Wasser, gebrauchte Tücher und Fensterleder hinterlassen dagegen leicht Schatten. Stehendes Wasser wird am besten zeitnah aufgenommen. Möbelpolituren sowie fett- und wachshaltige Reiniger dürfen nicht verwendet werden, weil sie eine Schicht bilden, an der Schmutz haftet.
DOCHOWs ist ein Familienbetrieb in Berlin-Steglitz und plant Küchen von Nobilia und Nolte. Olaf Dochow und Michelle Gütschow beraten Sie im Studio und stimmen die Quarzstein-Arbeitsplatte auf Fronten, Spüle und Kochfeld ab. Jan-Patrick Dochow baut Ihre Küche anschließend bei Ihnen zu Hause auf. Maler-, Fliesen- und Elektroarbeiten erhalten Sie bei uns ebenfalls aus einer Hand. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserem Küchenstudio.
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